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Womb Sounds
Die Klänge aus dem Mutterleib haben eine hypnotische Wirkung auf Babies und Erwachsene ...
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Interessante Studien:

Eine Reihe interessanter und neuer Studien belegen den Einfluß von weichen Faktoren wie Entspanunsgübungen, Musik und Konzentration auf unseren Bluthochdruck.

 

Mentales Training gegen Bluthochdruck

(Hildesheim) Die Ärztezeitung berichtet über ein Gesundheitstraining der Fachhochschule Hildesheim, in dem der systolische Blutdruck durch Mentales Training gesenkt wurde. Es gibt, laut der Zeitschrift viele Patienten, die zwar optimal behandelt werden, deren Blutdruckwerte aber immer noch etwas zu hoch sind.

Durch die Zusatztherapie, die aus Verhaltenstherapie und Hypnotheraphie besteht, konnte der Blutdruck gesenkt werden. Die Patienten erlernen zum Beispiel, in leichten Trancezuständen sich zu entspannen Die Teilnehmer wurden zu Beginn der Studie, nach zwei Monaten und nach einem halben Jahr untersucht. Zur Blutdruckkontrolle erfolgten 24-Stunden-Blutdruckmessungen. Die Studie wurde gemeinsam mit der Universitätsklinik Göttingen gemacht. Weitere Informationen unter www.hildesheimer-gesundheitstraining.de

Beten senkt den Blutdruck
US-Studie belegt positiven Einfluß von Frömmigkeit

DURHAM (ug). Frömmigkeit ist gesund. Einen neuen Beweis dafür hat jetzt der Psychiater Dr. Patrick R. Steffen von der Duke University im US-Staat North Carolina gebracht: Diejenigen seiner 155 25- bis 45jährigen afroamerikanischen Studienprobanden, die sich als sehr religiös und gläubig bezeichnet haben und viel beten, haben einen deutlich niedrigeren Blutdruck gehabt als die nicht so frommen Studienteilnehmer. Der Blutdruck sei mit einem 24-Stunden-Meßgerät erfaßt worden, teilt die Universität mit. Bei Weißen haben die Forscher diesen Einfluß der Religiosität nicht finden können.

Musik senkt Blutdruck und Adrenalin-Spiegel

Musikhören senkt den Spiegel von Stresshormonen und den Blutdruck von Herzkranken ebenso wie bei gesunden Kontrollpersonen. Dass meditative Klänge besonders stark beruhigen, hat eine Untersuchung zu Tage gebracht.

40 Patienten, die an koronarer Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie litten, und 20 gesunden Kontrollpersonen spielten PD Dr. med. Thomas Störk, Stuttgart, und seine Kollegen unterschiedliche Musikstücke vor. Nachdem die Teilnehmer meditative Musik von Ravi Shankar gehört hatten, lauschten sie einem rhythmischen Stück von Johann Strauss und schließlich einem unrhythmischen Streichquartett von Hans Werner Henze. Um die Wirkung der Klänge zu untersuchen, wurde jeweils vor und nach dem Musikhören der Blutdruck gemessen, diverse Laborwerte bestimmt und ein Echokardiogramm abgeleitet.

Meditative Musik senkte den Blutdruck der Studienteilnehmer um durchschnittlich 5 mmHg. Auch die anderen Stücke ließen den Blutdruck fallen, deren Effekt war jedoch weniger deutlich. Auch die Kortisolspiegel lagen nach allen drei gehörten Musiktypen signifikant niedriger als zuvor, und selbst die Spiegel der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin sanken nach allen Musikstücken. Signifikant zeigten sich allerdings auch diese Veränderungen nur nach der Musik von Shankar. "Um die beobachteten Effekte zu bewirken, kommt es nicht darauf an, ob die Musik dem Geschmack des Zuhörers entspricht", versichert Störk. Denn obwohl die meditative Musik den Versuchspersonen am wenigsten gefallen hatte, verursachte sie die Veränderungen deutlicher als die anderen Stücke. Grundsätzlich empfehlen die Autoren, die Stress-reduzierende Wirkung von Musik therapeutisch stärker zu nutzen, zumal der Ohrenschmaus keinen großen Zeitaufwand erfordert. Denn alle der drei verwendeten Musikstücke dauerten weniger als sieben Minuten (Perfusion 15 (2002) 142-152).

HYDRA-Studie outet selbst Pessimisten als Träger rosaroter Brille
Alarmierende Daten zu Diabetes und Hypertonie

MÜNCHEN (wst). Unter den Patienten, die in Hausarztpraxen kommen, sind Hypertoniker und Diabetiker viel häufiger, als selbst Pessimisten erwartet haben: Fast jeder zweite Patient ist Hypertoniker, nahezu jeder fünfte Diabetiker und jeder zehnte sogar ein kardiovaskulärer Hochrisiko-Patient mit Hypertonie und Diabetes.

Dies sei alarmierend, hat Professor Hans-Ulrich Wittchen von der TU Dresden die Daten der Großstudie HYDRA genannt. An der bundesweiten Großstudie, die vom Unternehmen Sanofi Synthelabo unterstützt wurde, hatten (wie bereits berichtet) 1912 Hausarztpraxen teilgenommen. Unabhängig vom Anlaß des Arztbesuches waren über 45000 Patienten auf Hypertonie und Diabetes untersucht worden, berichtete Wittchen auf einer Pressekonferenz in München.

Die Studie bestätigt auch, wie wenig Menschen auf ihren Blutdruck achten. Und: Nach Angaben von Professor Thomas Unger von der Charité in Berlin hatten von den medikamentös behandelten Hypertonikern nur 30 Prozent einen normalen Blutdruck. Auch beim Mikroalbuminurie-Test besteht Nachholbedarf. Viel zu selten werde der Test gemacht, hieß es in München.