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Eine neue Studie unterstreicht die blutdrucksenkende Wirkung von TM,
Transzendentaler Meditation: Wer zweimal täglich 20 Minuten lang
meditiert, kann damit nachweislich seine Gefäße schützen.
(Quelle: Ärztewoche)

 

Bluthochdruck und Bewegung

Sie wissen es längst: Ausreichende Bewegung ist wichtig. Aber niemand verlangt von Ihnen sportliche Höchstleistungen. Im Gegenteil: Langsam bitte! Nicht alle Sportarten sind für Bluthochdruckpatienten gleichermaßen geeignet.

 

Geeignete Sportarten

Die günstigsten Auswirkungen auf die Blutdruckwerte hat regelmäßiger, leichter Ausdauersport, der vorwiegend das Herz-Kreislauf-System beansprucht. Mit zunehmender Leistungsfähigkeit kann die Belastungsintensität allmählich gesteigert werden.

Wie oft sollte man in der Woche Sport treiben?

Ideal wäre es, drei- bis viermal in der Woche gemäßigten Ausdauersport zu treiben – etwa 30 bis 45 Minuten lang. Vermeiden Sie unter allen Umständen Überanstrengung und Erschöpfung, Zeitdruck oder Wettkampfbedingungen. Auch „strammes“ Spazierengehen reicht. Solange Sie sich bei Ihren sportlichen Aktivitäten mit jemandem unterhalten können, ohne dass Ihnen die Puste ausgeht, liegen Sie richtig.

Tip: Sie können auch mit Hilfe eines Pulsmessers die Herzfrequenz kontrollieren, damit Ihr Puls nicht zu sehr ansteigt: Der Trainingspuls sollte bei 180 minus Lebensalter liegen.

Welche Trainingsmöglichkeiten gibt es?

Gemeinsam geht’s besser und macht mehr Spaß! Sportvereine in Wohnortnähe finden Sie im Branchenbuch oder Internet. In manchen Orten gibt es Lauftreffs, sowie Hypertoniker- bzw. Präventionsgruppen, deren Training auf die Bedürfnisse von Bluthochdruckpatienten ausgerichtet ist. Im Rahmen des Rehabilitationssports gibt es auch sogenannte Herzgruppen. Diese Gruppen treffen sich regelmäßig, meist ein- bis zweimal wöchentlich, und werden von speziell ausgebildeten Übungsleitern und einem kardiologisch erfahrenen Arzt betreut.

Und noch was: Ausreichend Bewegung ist gut für unser Wohlbefinden und bei Depressionen ist Sport wirksamer als Psychopharmaka, so das Forschungsteam unter Leitung des Psychologen James Blumenthal. Sie untersuchten 156 Patienten mittleren Alters , deren Zustand sich durch sportliche Aktivitäten nach vier Monaten verbessert hatte. Nach weiteren sechs Monaten, so ergab die Studie, wurden nur acht Prozent der Sport treibenden Patienten wieder depressiv, verglichen mit 38 Prozent derer, die nur Medikamente einnahmen. (Quelle: Psychotherapie.de)

Alternativen zum klassischen Sport

Nicht nur die klassischen Sportarten sorgen für mehr Bewegung – es gibt auch „sanfte“ Alternativen. Yoga ist das älteste überlieferte System zur Förderung einer bewussten und ganzheitlichen Entwicklung des Menschen. Die positiven Wirkungen werden durch Körperstellungen, Atemübungen sowie Konzentrations-, Meditations- und Entspannungsübungen erreicht. Nach der Schweizerischen Yoga-Gesellschaft wirkt regelmäßiges Yoga stressbedingten Störungen wie Bluthochdruck, Magenbeschwerden oder Kopfschmerzen entgegen, fördert die Konzentrationsfähigkeit und bewirkt eine innere Ausgeglichenheit.

Qigong ist ein Sammelbegriff für Entspannungs- und Bewegungsmethoden, die sich mit der Lebenskraft, dem chinesischen Qi, befassen. In diese Übungen werden Atemregulation, harmonische Bewegungen sowie die Konzentration auf das Innere des Körpers, die Körpermitte, miteinbezogen. Erste Studien belegen deutliche Erfolgsraten bei Erkrankungen wie Asthma oder Bluthochdruck.

Eine Studie, die auch im "Handbuch Herz und Kreislauf" der Stiftung Warentest Eingang fand, beweist die blutdrucksenkende Wirkung von Transzendentaler Meditation: Wer zweimal täglich 20 Minuten lang meditiert, kann damit nachweislich seine Gefäße schützen. (Quelle: Ärztewoche)