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Zur Lage der Frau

Immer mehr Frauen leiden an Hypertonie. Wissenswertes über frauenspezifische Faktoren mehr >>

 

Medizinische Informationen

Optimaler Blutdruck unter 120/80
Normaler Blutdruck unter 130/85
Grenze zur Hypertonie 140/90

Grad 1: milde Hypertonie unter 160/100
Grad 2: mittelgradige Hypertonie unter 180/110
Grad 3: schwere Hypertonie über 180/110

In bestimmten Situationen ist es ganz normal, wenn Ihr Blutdruck erhöhte Werte zeigt – z.B. wenn Sie sehr aufgeregt oder nervös sind, vor etwas Angst haben oder sich körperlich anstrengen. Wenn Sie sich gerade entspannt fühlen oder schlafen, kann im Gegensatz dazu der Blutdruck auch unter die normalen Werte absinken.


Patienten ohne Beschwerden

Die Mehrzahl der Patienten mit einer primären Hypertonie weist jahrelang keinerlei Beschwerden auf. Dabei leben Bluthochdruckpatienten gefährlich: Die Gefahr, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, ist für einen unbehandelten Hochdruckpatienten im Vergleich zu Menschen mit normalen Blutdruckwerten siebenmal so hoch. Bei Herzschwäche ist das Risiko viermal, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen dreimal und bei der arteriellen Verschlusskrankheit zweimal höher. Kommen weitere Erkrankungen wie Diabetes oder Risikofaktoren wie Rauchen und Übergewicht hinzu, wächst die Gefahr noch mehr. 40% der Todesfälle bei Menschen unter 65 Jahren sind Folgen des Bluthochdrucks.

Medikamentöse Therapie

Die Regulierung der Weit- oder Engstellung der Gefäße geschieht in unserem Körper durch komplizierte Hormonsysteme, sympathisches Nervensystem und Veränderungen von Konzentrationen verschiedener Stoffe, wie beispielsweise Kalzium oder Natrium in den Gefäßzellen. Hier greift die medikamentöse Behandlung des Bluthochdrucks ein. Zu den wichtigsten blutdrucksenkenden Medikamenten gehören Diuretika, Beta-Blocker, ACE-Hemmer und Kalzium-Antagonisten.

Für jegliche Hochdruck-Behandlung mit Medikamenten gilt: Sie müssen in jedem Fall einen Arzt aufsuchen, der entscheiden wird, welches Medikament für Sie persönlich am besten geeignet ist und ob sie eventuell auch ohne Medikamente (die meist auch Nebenwirkungen haben) auskommen können.

Nicht-medikamentöse Therapie

Sie haben mehr Möglichkeiten, die Höhe Ihres Blutdrucks zu beeinflussen, als Sie vielleicht glauben – zum Teil ebenso wirksam wie mit Medikamenten. Das gilt vor allem für Fälle von leichter und Hypertonie im Anfangsstadium. In einigen Fällen geht es eher ums Tun, in anderen ums Lassen. Hier eine kurze Zusammenstellung der wichtigsten Punkte, die in "Bluthochdruck erfolgreich senken" ausführlicher behandelt werden.

Informieren Sie sich in Selbsthilfegruppen, in der Apotheke, im Buchhandel und auch im Web über mögliche Alternativen und Ansätze. Aber - wenden Sie sich bitte immer zuerst vertrauensvoll an Ihren Arzt oder Therapeuten, wenn Sie Fragen zur Medikamentation haben.

•Ran an den Speck!
Übergewicht ist ein gefährlicher Risikofaktor für eine Vielzahl an Erkrankungen, darunter Bluthochdruck. Übergewichtige scheiden Salz schlechter aus, haben zuviel Noradrenalin im Blut und oft erhöhte Cholesterinwerte – Faktoren, die den Blutdruck weiter in die Höhe treiben. Versuche mit übergewichtigen Hochdruckpatienten haben gezeigt: Eine Gewichtsabnahme von 5 kg kann eine Blutdrucksenkung um ca. 10 mmHg bewirken.

Das Anstreben eines normalen Gewichtes ist aber nicht nur für den Risikopatienten, sondern auch im Sinne der Vorsorge äußerst sinnvoll. Mithilfe des Body-Mass-Index (BMI) kann man heute sehr genau feststellen, ob ein normales Gewicht vorliegt oder nicht

•Kräuter statt Salz
Unser täglicher Verbrauch an Salz liegt bei 10 - 12 Gramm – sehr viel für Gesunde, viel zu viel für Hypertoniker! 5 - 6 Gramm pro Tag als Limit können bereits eine leichte Blutdrucksenkung bewirken – wer mit 3 Gramm auskommt, kann sich über deutlich niedrigere Werte freuen.

•Wie wär’s mit einem Obstsaft?
Alkohol sorgt für eine vermehrte Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin. Außerdem macht er dick – und auch das erhöht den Druck auf die Gefäße. Ein Liter Bier treibt bei Hypertonikern den Blutdruck um 5 - 10 Einheiten in die Höhe. Maßvoller Alkoholkonsum bedeutet für Männer ein großes Bier (0,5 l) oder ein Viertel Wein (0,25 l), für Frauen ein kleines Bier (0,25 l) oder ein kleines Glas Wein (0,125 l).

•Ein letzter Zug ...
Das beim Rauchen eingeatmete Kohlenmonoxid bindet sich an die roten Blutkörperchen, die dadurch weniger Sauerstoff transportieren können. So kann das schädliche LDL-Cholesterin im Blut die Gefäßwände leichter angreifen. Außerdem ist die Blutgerinnung bei Rauchern herabgesetzt, was zu vermehrten Ablagerung an den Gefäßwänden führt. Alle Faktoren sorgen gemeinsam dafür, dass der Blutdruck steigt. Wem es gelingt, das Rauchen ganz aufzugeben, wird belohnt: Die geschädigten Gefäße können sich mit der Zeit weitgehend erholen.

•In Bewegung bleiben
Krafttraining und Hochleistungssport sind hier nicht gefragt – sanfte, ausdauernde Sportarten wie Radfahren, Walking, Wandern oder Schwimmen können Ihren Blutdruck dauerhaft senken. Wem selbst das zuviel ist – zwei Stunden Spazierengehen pro Woche können auch schon eine Menge bewirken.

•Was für’s Herz
Eine Studie aus den USA hat gezeigt: Hund und Katz können ihren Besitzern dabei helfen, den Blutdruck zu senken. Einfach streicheln – und wohlfühlen!

•Relax!
Ob autogenes Training, Walking, Meditation oder Yoga – alles, was Sie entspannt, tut Ihnen gut und senkt den Blutdruck. Auch ausreichender Schlaf ist wichtig für den Abbau von Stress weiter >>